Persönliche Begegnungen, die bewegen
Ein Besuch in Karangasem
Persönliche Eindrücke von Monique Luthe

Persönliche Begegnungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Nexuba.
Mein Name ist Monique Luthe und ich engagiere mich bei Rotary. Vor Kurzem durfte ich die Freiwilligen von Nexuba bei einem Besuch in Karangasem begleiten. Wir verteilten Spenden, erkundigten uns nach den Fortschritten von Kindern in medizinischer Behandlung und besuchten Familien, die Kinder mit schweren körperlichen und geistigen Behinderungen betreuen.
Es ist schwer, in Worte zu fassen, wie sehr diese Erfahrung meinen Blick verändert hat.
Ein Alltag unter schwierigen Bedingungen

Ein Einblick in die einfachen Wohnverhältnisse einer besuchten Familie in Karangasem.

Ein einfacher Waschbereich mit Wassereimern, geschützt durch Bambusstangen und Planen.
Einige der besuchten Familien leben in abgelegenen, einfachen Unterkünften aus Betonsteinen, Wellblech und Planen. Mancherorts fehlen selbst grundlegende sanitäre Einrichtungen.
Trotzdem wurden wir mit grosser Herzlichkeit empfangen. Die Familien breiteten sorgfältig Matten für uns aus, wischten mit den Händen den Staub weg und begrüssten uns mit einem Lächeln. Ihre Wärme blieb mir ebenso in Erinnerung wie die schwierigen Lebensumstände.
Warum die Arbeit von Nexuba so wichtig ist

Zuhören, verstehen und Familien dort begleiten, wo sie leben.
Im ländlichen Karangasem ist der Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung und sozialen Angeboten begrenzter als in Balis grösseren Städten. Für Familien mit einem Kind mit Behinderung ist der Alltag dadurch besonders herausfordernd.
Die Freiwilligen von Nexuba besuchen die Familien, hören ihnen zu und begleiten die Entwicklung der Kinder. Sie helfen beim Zugang zu medizinischer Versorgung und Medikamenten und leisten finanzielle Unterstützung. Zudem zeigen sie den Eltern, wie sie ihre Kinder im Alltag bestmöglich betreuen können.
Auch ein kleiner Beitrag kann viel bewirken
Dieser Besuch hat mir gezeigt, dass Hilfe nicht immer grosse Geldbeträge braucht. Auch kleine Spenden können Behandlungen, Medikamente oder praktische Unterstützung ermöglichen und die Lebensqualität eines Kindes verbessern.
Als junge Menschen haben wir die Möglichkeit, uns für unsere Gemeinschaft einzusetzen und Familien zu unterstützen, die über weniger Mittel verfügen.
Deshalb engagiere ich mich. Weil ich weiss, dass ich helfen kann – und weil auch ein kleiner Beitrag etwas bewirken kann.
Monique Luthe
Rotary
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